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Einmalig auf der Welt: das Museum der Bergjuden In Aserbaidschan

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Die „Rote Siedlung“ in Aserbaidschan ist die Heimat für die Bergjuden. Die Siedlung liegt sehr nah am Guba-Zentrum (Entfernung etwa 2 km). Der Name der Siedlung wurde mehrmals geändert. So hieß diese Siedlung zunächst „Sidkovskaja Sloboda”. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Name zu „Jevrejskaja Sloboda” (aus dem Russischen: Jüdische Siedlung) abgeändert. Die aktuelle Namensgebung der Siedlung ist eng mit der Annexion Aserbaidschans seitens der XI. Roten Armee verbunden: nach der Besetzung der aserbaidschanischen Stadt Chudat wählten die Rotarmisten als ihren Hauptsitz das ehemalige Geburtshaus in der bergjüdischen Siedlung. Nach der Etablierung der sowjetischen Macht wurde die Siedlung ab 1926 nach eben diesen Rotarmisten als „Rote Siedlung“ benannt.

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