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Massaker von Chodschali – Verbrechen gegen die Menschlichkeit

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Das Massaker von Chodschali gilt als eines der größten Gräueltaten gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert. In der Nacht von 25. auf 26. Februar 1992 stürmten armenische Einheiten mit Hilfe des 366. motorisierten russischen Schützenregiments die Stadt Chodschali in Bergkarabach und ermordeten in nur einer einzigen Nacht 613  aserbaidschanische Zivilisten. Unter den Getöteten befanden sich 106 Frauen und 63 Kinder. 

Es war kein gewöhnliches Massaker, sondern ein Akt des Genozids. Gefolgt von ihrem tiefsitzenden Hass auf Aserbaidschaner verfolgte die armenische Seite ein klares Ziel, die gesamte Stadt von der Landkarte zu tilgen. Die unschuldigen Bewohner von Chodschali wurden auf kaum vorstellbare Art und Weise massakriert. 

Die russische Menschenrechtsorganisation “Memorial” berichtete von mehreren Dutzend Ermordeten, die entweder skalpiert oder denen die Augen ausgestochen, Köpfe abgeschlagen oder Beine und Arme abgeschnitten wurden.  Die russischen, amerikanischen, britischen und tschechischen Journalisten, die zum Zeitpunkt des Massakers vor Ort waren und die unzähligen entstellten Leichen zu Gesicht bekamen, berichteten von grauenhaften Szenen. 

In über 20 Ländern der Welt sind die Schreckenstaten der Armenier in Chodschali als Genozid anerkannt worden. 

Die Hauptdrahtzieher dieses Genozids sind Sersch Sargsjan (ehemaliger Präsident Armeniens), Sejran Ohanjan (ehemaliger Verteidigungsminister Armeniens), General Arkadi Ter-Tadewosjan sowie der geistige Anstifter Zori Balajan. 

In einem Interview mit dem britischen Journalisten Thomas de Waal gab Sargsjan später zu:

"Bis Chodschali dachten Aserbaidschaner, dass die Armenier ihre Hand nicht gegen die Zivilbevölkerung erheben würden. Wir waren in der Lage, dieses Stereotyp zu durchbrechen."

Sersch Sargsjan

Bis heute weigert sich Armenien, sich zum dunkelsten Kapitel seiner unrühmlichen Vergangenheit zu bekennen und den Schandfleck in Chodschali zu verarbeiten. Man bedient sich einer erfundenen Verschwörungstheorie, wonach angeblich Aserbaidschaner die Massentötungen selbst organisiert hätten, um die Weltöffentlichkeit vom eigenen Verbrechen abzulenken. Damals wie heute fehlt in Armenien auf allen Ebenen jegliches Schuldbewusstsein. Die Täter laufen noch immer frei herum und werden im Gegenteil als Helden gefeiert.Das ist eine staatlich verordnete und gesellschaftlich gewollte Politik in einem Land, wo am Hass und der Feindseligkeit gegen Türken und Aserbaidschaner kein Zweifel entstehen darf. 

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