Molokanen und Duchoborzen. Zur Rolle christlicher Sektierer in der Südkaukasienpolitik des Russischen Reiches im 19. Jh.

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In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderte die zaristische Siedlungspolitik die sozialen und kulturellen Verhältnisse in der Region „Transkaukasien“ einschneidend. In diesem Zeitraum wurden Vertreter vieler Völker sowohl aus dem persischen und dem osmanischen Reich als auch aus Mitteleuropa in Kaukasien angesiedelt. Unter den umgesiedelten Volksgruppen waren ebenso Angehörige der Gemeinschaften der Molokanen und Duchoborzen, die wegen ihrer religiösen Anschauungen ihre russische Heimat verlassen mussten.

 

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