
İm Jahre 1816 versammelten sich vierzig Familien protestantischer Gemeinde in Ulm und setzten sich in Richtung Osten in Bewegung, mit dem Traum Kaukasus zu erreichen und sich dort niederzulassen. Im Frühling 1819 erreichten drei «Kolonien» mit den Führen Gottlieb Koch, Jacob Kraus und Johannes Wucher Aserbaidschan, wo ihnen im Gouvernement Elisawetopol, unweit von Gänca, Platz gemacht wurde. In diesem Jahr gründeten die Wüttemberger in Aserbaidschan ihre erste Kolonie Helenendorf (Göygöl).
Fast gleichzeitig mit Helenendorf, 40 km davon entfernt, wurde auch die zweite deutsche Kolonie im Governement Elizawetpol gegründet: Annenfeld (heute die Stadt Shamkir).
Entnommen aus der Broschüre: Verlorene und gefundene Heimat
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